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Mein Vortrag bei der World Sketchnote Week 2026

Von 12. -16. Jänner 2026 findet die World Sketchnote Week statt, ein Online-Event, das von Ashton Rodenheiser und ihrer Sketchnote School organisiert wird und an 5 Tagen eine enorme Menge an interessanten Vorträgen und Workshops bietet. Der Dienstag und Mittwoch sind besonders dem Sketchnoten in der Schule gewidmet und Ashton hat mich gefragt, ob ich einen Vortrag zum Einsatz von Sketchnotes im Unterricht halten könnte. Die Idee, einen Vortrag zu halten – auf Englisch – und vor möglicherweise sehr vielen Menschen war sofort unglaublich verlockend und gleichzeitig ziemlich furchteinflößend…. Trotzdem habe ich aber gleich zugesagt, weil es einfach toll ist, über die zwei Dinge zu sprechen, mit denen ich mich am meisten beschäftige: Sketchnoting und Unterrichten

Nach einer Phase der Prokrastination („Das ist ja erst im neuen Jahr….“) und des unverbindlichen Ideensammelns habe ich mich im Dezember daran gemacht, die Präsentation wirklich auszuarbeiten. Dabei habe ich ein Prinzip angewendet, das sich schon beim Sketchnote-Workshop in Linz bewährt hat – selbstgezeichnete Folien. Es fühlt sich natürlicher an, über Sketchnotes zu sprechen, wenn das, wozu ich spreche auch gezeichnet ist. Und es gibt mir Sicherheit, meine eigenen Zeichnungen vor mir zu haben und mein gezeichnetes Alter Ego durch die Inhalte führen zu lassen. Das gezielte Sammeln von Beispielen war auch ein spannender Prozess. Ich habe sogar einige Zeichnungen gefunden, auf die ich schon total vergessen hatte und in der Zusammenschau ist mir klar geworden, was sich im Laufe meiner Praxis geändert hat und wie sich auch mein Stil weiterentwickelt.

Die allererste Testpräsentation war viel zu lang und auch vom Fokus her noch zu unklar. Es brauchte noch einiges an Kürzung, Schärfung und Vertiefung, wobei mir das unglaublich detaillierte und kompetente Feedback meiner Freundin Mia Palmer sehr geholfen hat. In einer zweiten Runde haben mir dann die Rückmeldungen meiner Freunde Lai Chee und Brad Did noch einmal geholfen, den Fokus weiter zu schärfen und noch einmal einiges wegzulassen (Das ist immer das Schwierigste). Jetzt hoffe ich nur, dass der Live-Vortrag am 13. Jänner gut laufen wird. Auf jeden Fall wird es eine interessante Erfahrung sein, die mir auch in der Vorbereitung schon sehr viel gebracht hat.

Fortsetzung folgt….. 😉

Im Rückblick lässt sich sagen, dass die Präsentation ein wirklicher Erfolg war. Trotz der späten Stunde (21:30-22:30) nach einem anstrengenden Schultag und der ungewohnten Sprache habe ich mich ganz gut zurechtgefunden und die Präsentation ist in Ihrer Einfachheit auch sehr gut angekommen. Eine Zuseherin schrieb in den Kommentaren zur Aufzeichnung „I LOVE your sketches- they are so clean, precise, and well organized. Looking at them feels like my brain is getting a big hug“. 😊 Ganz großartig war, dass ich auch viele Sketchnotes von meinem Vortrag gesehen habe, und es ist ein wirklich ungewöhnliches Gefühl, einmal auf der anderen Seite zu sein und gesketched zu werden. 🥰

Die Präsentation gibt es auch hier zum Nachlesen und Nachsehen: